Theoretische Grundlagen
Veränderungsprozesse
Veränderungen entstehen durch Verarbeitung selbsterlebter und überprüfter Erfahrungen - wachsen und entwickeln sich durch Lernen und Reflektieren (David Kolb). Dadurch entsteht eine individuelle Wirklichkeit (Carl Rogers), welche selbstkonstruktivistisch in Veränderungsprozessen überprüft wird. Entwicklungsprozesse haben auch mit dem Verlust von gewohnten Sicherheiten und deren Nachtrauern zu tun, gehen durch die Phase vom Nicht-Wahrhaben - zum Annehmen und Akzeptieren (Kübler Ross).
Die Phasenmodelle von Kurt Lewin, Paul Kotter und Richard Streich formten mein grundlegendes Verständnis eines Change-Management-Prozesses und die psychischen Komponenten eines Organisationsentwicklungsprozesses.
Wir erleben Niederlagen und Erfolge, Rück- und Fortschritte. Damit aber die Niederlagen nicht zu persönlichkeitprägenden Mustern werden, braucht es eine psychische Balance (Psychenmodell ). Professionelles Begleiten verstehe ich zudem auch immer als eine Methode, welche den Menschen in seinen eigenen und inneren Prozessen unterstützt, eigene Ziele zu klären und zu formulieren, durch Perspektivenwechsel und Ressourcenaktivierung mit passenden und motivierenden Lösungen. Und dies führt mich zu Sonja Radatz, welche mich mit ihren Theorien als Begleitperson stützt, den Coachee im strukturierten Prozess hin zum Denkprozess in eine bewusste Eigenwahrnehmung zu führen. Dadurch kommt der Coachee weg von der Ursachenbewältigung und der Frage nach der Schuld, hin auf eine vorwärtsgerichtete Lösungs- und Zielsicht.